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Andreas Schneider, Co-Founder und Geschäftsführer von Vimcar BUSINESS MOBILITY

„Fuhrparkmanager brauchen gezielte Informationen“

Im Gespräch mit Andreas Schneider, Geschäftsführer von Vimcar

Welche Herausforderungen ergeben sich für die Fuhrparkverwaltungen von Unternehmen durch die Umstellung des Verkehrs auf E-Mobilität?

Bei vielen Fuhrparkleitern herrscht eine gewisse Furcht vor den Herausforderungen durch die E-Mobilität. Sie fragen sich, ob der Firmenverkehr mit E-Autos eigentlich grundsätzlich machbar sei. Ich sage da ganz klar: Ja. Denn die meisten Fahrten im Auftrag der Unternehmen sind kurz und die Reichweite der Elektroautos reicht dafür normalerweise aus. Ebenso gibt es Unsicherheiten wegen der notwendigen Ladeinfrastruktur, aber auch ihr Aufbau ist machbar.

In Großstädten wird über die Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs diskutiert. Was bedeutet das für Fuhrparkmanager?

Sie sollten die Diskussion verfolgen, aber konkrete Entscheidungen vor Ort erst abwarten, bevor sie etwas unternehmen. Alternative Fortbewegungsmittel wie E-Bikes können natürlich auch jetzt schon angeschafft werden und viele Unternehmen machen das ja auch schon.

Ist die Situation für kleinere Unternehmen schwieriger als für große?

In vielen kleineren Unternehmen macht ein Mitarbeiter die Verwaltung des Fuhrparks nebenbei mit. Es wäre gut, wenn es für diese Verantwortlichen gezielt Informationen gäbe. Das könnte beispielsweise durch ein Tool der öffentlichen Hand geschehen, oder auch mehr noch durch die Autohersteller oder Anbieter von Dienstleistungen zur Fuhrparkverwaltung.

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Journalist

Armin Fuhrer

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