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Vitalpilze bei Frauenkrebs

Heilpilze verstärken schulmedizinische Therapien und reduzieren als Immunsystem-Booster zugleich deren Nebenwirkungen – auch bei gynäkologischen Tumoren.

Pilze sind nicht nur reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Manche von ihnen enthalten spezielle Enzymsysteme, Ballast- und andere Nährstoffe mit immenser medizinischer Wirkung. Diese Vital- oder auch Medizinalpilze eignen sich ideal zur Krebsvorbeugung sowie zur ergänzenden Krebstherapie. So können die Heilpilze schulmedizinische Therapien in ihrer Wirksamkeit unterstützen, deren Nebenwirkungen reduzieren sowie Psyche und Leistungsfähigkeit stärken. In China und Japan stellen Vitalpilze eine fest etablierte vierte Säule in der Onkologie dar – neben Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Auch bei gynäkologischen Tumoren findet die Mykotherapie, also der gezielte Einsatz hochkonzentrierter, medizinisch wirksamer Pilze, erfolgreich Anwendung.

Vitalpilze stärken auf vielfältige Weise das Immunsystem. Besondere abwehrstärkende Wirkung besitzen die darin enthaltenen Beta-Glukane, aber auch Pilzmikronährstoffe, die verschiedene Zellen des Abwehrsystems stimulieren. Auf diese Weise wird die Entgiftung gefördert, die Blutbildung angeregt, die Psyche gestärkt und vor allem die körperliche Erschöpfung bekämpft. Verschiedene Medizinalpilze sind darüber hinaus in der Lage, die gestörte Balance zwischen den Helferzellen Th1 und Th2 wiederherzustellen. Als „Immunmodulatoren“ stärken Vitalpilze also das durch die Krankheit und die Therapiemaßnahmen doppelt geschwächte Immunsystem.

Zudem verbessern Vitalpilze die Wirkung einer Chemotherapie, indem sie die Empfindlichkeit von Tumorzellen gegenüber Chemotherapeutika erhöhen. Doch nicht nur das: Zahlreiche Studien zeigen, dass der gezielte Einsatz bestimmter Pilze und Pilzkombinationen tumortoxisch wirkt. Einige Pilze können zudem die Angiogenese, also die Bildung neuer Blutgefäße in den Krebszellen sowie deren Wachstumsstimulation hemmen.

Zur Bekämpfung des Mammakarzinoms (Brustkrebs) und anderer gynäkologischer Tumore eignen sich verschiedene Pilzarten – die auch kombiniert werden können. In Japan standardmäßig unterstützend zur Chemotherapie wird der als „König der Pilze“ angesehene Maitake angewendet. Eine ebenso hohe immunstärkende Wirkung wie der Maitake besitzt auch der Coriolus. Dieser Heilpilz wird insbesondere bei hormonabhängigen Tumoren empfohlen. Der Heilpilz Reishi konnte im Tierversuch sogar Brustkrebszelllinien hemmen. Den höchsten Gehalt an antikrebsaktiven Beta-Glukanen enthält der Agaricus Blazei Murrill (ABM). Damit eignet sich der auch als Royal Sun Agaricus bezeichnete Vitalpilz unter anderem gut zur Rezidivprophylaxe, also zur Verhinderung der Rückkehr des Krebses.

Vitalpilze besitzen nahezu keine Neben- oder Wechselwirkungen und empfehlen sich quasi vom ersten Tag der Diagnose. In Deutschland werden Kombinationen aus Extrakt- und Pulver-Präparaten eingesetzt. In Kapselform vereinen sie so die positiven Eigenschaften zweier verschiedener Rohstoffqualitäten. Bio-zertifizierte Rohstoffe gewährleisten Qualität und Reinheit. 

Fakten

Weitere Vitalpilze bei gynäkologischen Tumoren

Shiitake (Lentinula edodes): bei Immunschwäche nach Chemotherapie.
Zhu Ling (Polyporus umbellatus): komplementär bei Lymphstau oder Wassereinlagerungen, z. B. nach Operationen.
Yun Zhi (Coriolus versicolor): immunmodulierend, begleitend zu Chemo und Bestrahlung.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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