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3 Fragen an Frank Wiegmann

Im Gespräch mit dem geprüften Fastenleiter und Ernährungsexperte über die Regeln und Tipps von Saftkuren.

Frank Wiegmann, geprüfter Fastenleiter und Ernährungsexperte; Foto: Presse

Wie läuft eine Saftfastenkur ab?

Eine 7-tägige Saftfastenkur beginnt am Entlastungstag mit drei kleinen Mahlzeiten aus Obst, Pellkartoffeln oder Reis. Sauerkrautsaft, Glauber-salz und Klistier helfen beim sanften Abführen. An den Fastentagen zwei bis sechs wird dann jeweils bis zu ein Liter Gemüsesaft getrunken. Ebenso wichtig wie das Fasten ist das Fastenbrechen am siebten Tag. Der Körper wird mit geriebenem Apfel und leichter Gemüsesuppe behutsam wieder an feste Nahrung gewöhnt.

Welche unterstützenden Maßnahmen machen Sinn?

Zur Unterstützung einer Saftfastenkur können Leberwickel sinnvoll sein. Während der Fastenzeit ist es wichtig, den Körper mit Flüssigkeit in Form von Wasser oder Tee zu versorgen. Für das persönliche Wohlbefinden sollte man sich in dieser sensiblen Zeit viel Ruhe gönnen, Stress vermeiden und Entspannungsübungen, wie Yoga oder Meditation, machen. Auch Bewegung an der frischen Luft tut gut.

Sind Smoothies erlaubt?

Smoothies sind nicht empfehlenswert, da sie als feste Nahrung im Darm ankommen. Mit Ausnahme von kleinen Mengen Zitronensaft sollten auch Fruchtsäfte vermieden werden.

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Journalist

Kirsten Schwieger

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